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20. Juli 2026

Einspeisevergütung 2026 – aktuelle Sätze im Überblick

Wer in Scheeßel, Rotenburg (Wümme) oder Umgebung über eine Photovoltaikanlage nachdenkt, stellt sich fast immer die gleiche Frage: Wie viel bekomme ich eigentlich noch für den Strom, den ich ins Netz einspeise? Die Einspeisevergütung 2026 unterliegt weiterhin der gesetzlich vorgeschriebenen Degression, das heißt, die Sätze für neu in Betrieb genommene Anlagen sinken in regelmäßigen Abständen leicht. In diesem Artikel erklären wir, wie das System funktioniert, worauf Sie bei den aktuellen Zahlen achten sollten und wie Sie als Hauseigentümer in der Region das Beste aus Ihrer Solaranlage herausholen.

Wie funktioniert die Einspeisevergütung 2026?

Die Einspeisevergütung ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Betreiber einer PV-Anlage erhalten für jede eingespeiste Kilowattstunde Strom über einen Zeitraum von 20 Jahren (plus Inbetriebnahmejahr) einen festen Vergütungssatz. Wichtig zu wissen:

  • Der Satz wird bei Inbetriebnahme Ihrer Anlage festgeschrieben und gilt für die gesamte Förderdauer.
  • Für neue Anlagen sinkt die Vergütung halbjährlich um einen kleinen Prozentsatz (Degression) – wer heute installiert, bekommt also tendenziell einen anderen Satz als jemand, der in einem Jahr baut.
  • Es wird zwischen Teileinspeisung (Sie verbrauchen einen Teil des Stroms selbst, der Rest fließt ins Netz) und Volleinspeisung (der komplette Strom wird verkauft) unterschieden – die Sätze unterscheiden sich hier deutlich.
  • Zusätzlich gibt es unterschiedliche Vergütungsstufen je nach Anlagengröße (z. B. bis 10 kWp, bis 40 kWp, bis 100 kWp).

Seit einigen Jahren gilt außerdem: In Stunden mit negativen Strompreisen an der Börse entfällt die Vergütung, die Förderdauer verlängert sich dafür entsprechend um diese Ausfallstunden. Diese Regelung kann sich weiterentwickeln, prüfen Sie daher unbedingt den aktuellen Stand.

Aktuelle Sätze für 2026 – wo Sie verlässliche Zahlen finden

Weil sich die Cent-Beträge alle sechs Monate ändern können, verzichten wir hier bewusst auf konkrete Zahlenangaben, die schon nach kurzer Zeit veraltet wären. Verlässliche, tagesaktuelle Werte (Stand 2026) finden Sie direkt bei:

  • der Bundesnetzagentur (Veröffentlichung der EEG-Fördersätze),
  • Ihrem Netzbetreiber, der die Anmeldung und Auszahlung abwickelt,
  • oder im persönlichen Gespräch mit uns – wir rechnen Ihnen die aktuell gültigen Sätze für Ihr konkretes Projekt vor.

Als Faustregel gilt: Die Vergütung für die Volleinspeisung liegt über der für die Teileinspeisung, macht aber durch den Verzicht auf Eigenverbrauch nur bei größeren Dachflächen oder speziellen Nutzungskonzepten wirtschaftlich Sinn. Für die meisten Einfamilienhäuser in Niedersachsen lohnt sich nach wie vor die Kombination aus Eigenverbrauch und Teileinspeisung.

Einspeisevergütung vs. Eigenverbrauch: Was lohnt sich mehr?

Die Einspeisevergütung liegt inzwischen deutlich unter dem, was Sie für zugekauften Netzstrom bezahlen. Deshalb ist für die meisten Haushalte nicht die reine Einspeisung, sondern ein möglichst hoher Eigenverbrauchsanteil der wirtschaftlich entscheidende Hebel. Eine typische Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus in Norddeutschland liefert je nach Ausrichtung, Verschattung und Modultechnik etwa 900 bis 1.000 kWh Jahresertrag pro installiertem kWp. Bei einer üblichen Anlagengröße von 8 bis 10 kWp ergibt das grob 7.500 bis 10.000 kWh Strom pro Jahr – ausreichend, um einen durchschnittlichen Haushalt inklusive Wärmepumpe oder E-Auto zu einem großen Teil selbst zu versorgen.

Die Investitionskosten für eine schlüsselfertige Anlage liegen aktuell grob im Bereich von 1.400 bis 1.900 Euro pro kWp, abhängig von Modulqualität, Dachtyp und Zusatzkomponenten. Diese Zahlen sind grobe Orientierungswerte – für eine belastbare Kalkulation Ihres Daches empfehlen wir ein persönliches Vor-Ort-Angebot.

Stromspeicher und Wallbox: Eigenverbrauch weiter steigern

Wer den selbst erzeugten Solarstrom noch besser nutzen möchte, kombiniert die PV-Anlage sinnvollerweise mit einem Stromspeicher. Damit lässt sich der tagsüber erzeugte Überschuss auch abends und nachts nutzen, statt ihn zum niedrigen Einspeisesatz ins Netz zu geben. Ähnlich verhält es sich mit einer Wallbox: Wer sein E-Auto mit selbst erzeugtem Solarstrom lädt, spart gegenüber dem Netzstrombezug deutlich mehr, als es die Einspeisevergütung je könnte.

Gerade bei der Dimensionierung von Speicher und Wallbox lohnt sich eine fachkundige Beratung, denn zu groß dimensionierte Speicher amortisieren sich langsamer, zu klein dimensionierte schöpfen das Potenzial nicht aus. Als Solarcor aus Scheeßel legen wir bei jeder Planung Wert darauf, Anlage, Speicher und Ladeinfrastruktur passgenau auf den individuellen Verbrauch abzustimmen.

Photovoltaik in Scheeßel und Umgebung: Regionale Besonderheiten

Der Landkreis Rotenburg (Wümme) bietet mit seinen überwiegend freistehenden Einfamilienhäusern und ausreichend Dachfläche gute Voraussetzungen für Photovoltaik. Die Sonneneinstrahlung in Niedersachsen liegt zwar unter der süddeutscher Regionen, reicht aber für wirtschaftliche Anlagen bei Weitem aus – entscheidend sind vor allem Dachausrichtung, Neigungswinkel und mögliche Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude.

Als familiengeführter Betrieb aus Scheeßel kennt Solarcor unter Geschäftsführer Thomas Buder die baulichen Gegebenheiten in der Region – von Reetdachhäusern bis zu modernen Neubauten – aus jahrelanger praktischer Erfahrung. Wir planen und installieren PV-Anlagen, Stromspeicher und Wallboxen im Umkreis von rund 35 km um Scheeßel, unter anderem in Rotenburg, Zeven, Sittensen und den umliegenden Gemeinden.

Fazit: Einspeisevergütung 2026 richtig einordnen

Die Einspeisevergütung 2026 bleibt ein wichtiger, aber nicht mehr der entscheidende Baustein der Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage. Wichtiger ist ein durchdachtes Gesamtkonzept aus Eigenverbrauch, Speicher und gegebenenfalls Wallbox – abgestimmt auf Ihr Dach und Ihren Verbrauch. Die genauen, aktuell gültigen Cent-Beträge sollten Sie stets bei der Bundesnetzagentur oder im persönlichen Beratungsgespräch prüfen lassen, da sie sich regelmäßig ändern.

Sie möchten wissen, was sich für Ihr Haus in Scheeßel oder Umgebung konkret rechnet? Jetzt kostenlose Vor-Ort-Beratung anfragen oder rufen Sie uns direkt an unter 04261/9819060 – wir beraten Sie persönlich, unabhängig und ohne Verkaufsdruck.

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Häufige Fragen zur Einspeisevergütung 2026

Wie lange gilt der einmal festgelegte Vergütungssatz?

Der bei Inbetriebnahme Ihrer Anlage festgeschriebene Satz gilt in der Regel für 20 Jahre plus das Inbetriebnahmejahr. Änderungen der gesetzlichen Sätze für neue Anlagen wirken sich nicht auf bereits laufende Verträge aus.

Lohnt sich die Volleinspeisung noch?

Die Volleinspeisung wird zwar etwas höher vergütet als die Teileinspeisung, liegt aber unter dem Preis für zugekauften Netzstrom. Für die meisten Einfamilienhäuser ist deshalb eine Kombination aus Eigenverbrauch und Teileinspeisung wirtschaftlicher.

Ändert sich die Einspeisevergütung während der Laufzeit meiner Anlage?

Nein, der Satz bleibt für die gesamte Förderdauer gleich. Lediglich neu installierte Anlagen erhalten aufgrund der gesetzlichen Degression andere, meist niedrigere Sätze.

Wo finde ich die aktuell gültigen Cent-Beträge für 2026?

Verbindliche, tagesaktuelle Werte veröffentlicht die Bundesnetzagentur. Gerne rechnen wir Ihnen im Rahmen einer kostenlosen Vor-Ort-Beratung auch die für Ihr Projekt konkret geltenden Sätze vor.